Heute in Zingst

Auf einer Fläche von 805 Quadratkilometern beherbergt der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft heute eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt.

Im größten Nationalpark an der deutschen Ostseeküste ist in den vergangenen Jahrzehnten an Land und im Wasser ein faszinierendes Ökosystem entstanden, das sich weitgehend selbst verwalten und entfalten darf.

Die Landschaft ist vielgestaltig: Steil- und Flachküsten, Landzungen, Buchten, Dünen und Strandseen liegen nirgendwo so eng beieinander. Ein Teil vom Darß, Hiddensee und die Vogelinseln Kirr und Oie gehören dazu.

Der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft umfasst eine Fläche von 805 km² und ist damit der größte Nationalpark an Deutschlands Ostseeküste. Die Markenzeichen des am 12. September 1990 gegründeten Nationalparks sind eine sich in ständiger Bewegung befindende Küste und die einzigartigen Lagunen der Ostsee – die Bodden.

Wind und Wasser formen die Inselwelt immer wieder neu. Lebensräume wie Düne, Heide, Moor und Windwatt unterliegen der ständigen Veränderung. Hier leben zahlreiche Tier- und Pflanzenarbeiten in den verschiedenen Schutzzonen.

Der Nationalpark

Mit über 70 % an Wasserflächen ist der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft für seine wilde Ostseeküste und die Boddengewässer bekannt. Neben den Gewässern zählen auch Landflächen im Bereich der Halbinsel Darß-Zingst zum Areal des Nationalparks.

Das Gebiet umfasst zudem die in den Boddengewässern gelegenen Vogelschutzinseln, wie z.B. die Insel Kirr, Barther Oie sowie die Werder-Inseln, sowie Teile der Inseln Hiddensee und Ummanz.

Veranstaltungshighlight

Am ersten Oktoberwochenende können Naturliebhaber bei den Nationalparktagen die Natur auf dem Ostzingst exklusiv erkunden.

Zum Programm der Nationalparktage »
Natur erleben – ohne zu stören. Bei mehreren Millionen Besuchern pro Jahr braucht ein Naturparadies Regeln. Diese sorgen dafür, dass die Naturschätze auch in Zukunft genossen werden können. Der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft ist ein Gebiet mit besonders seltenen Landschaftstypen und erfordert daher auch ein besonderes Verhalten. 
 
Das Einrichten von Wildruhezonen durch die Sperrung einiger Bereiche ist essenziell, um den Lebensraum für zahlreiche Tierarten zu erhalten.

Verhalten im Nationalpark


Wanderwege im Nationalpark benutzen

Besucherinnen und Besucher sollten ausschließlich die ausgewiesenen Rad- und Wanderwege benutzen und den Hund an der Leine führen. Dies schont die Tier- und Pflanzenwelt des Nationalparks.

Übernachten im Nationalpark

Zelten und Übernachten sind im Nationalpark nicht gestattet.
Die Nationalparkwacht führt regelmäßige Kontrollen durch. 

Rauchen im Nationalpark

Das Rauchen und Feuermachen in den Gebieten des Nationalparks sind ganzjährig untersagt.

Schutzzonen und Kraniche 

Der Nationalpark ist in zwei Schutzzonen unterteilt. Schutzzone I ist die Kernzone, hier sind die Gebiete bereits in einem naturnahen Zustand und es findet keine Bewirtschaftung statt. Die Pflege- und Entwicklungszone wird als Schutzzone II bezeichnet und ist der Teil, der frei betreten werden darf.

Im Herbst verweilen im Nationalpark mehr als 70.000 Kraniche. Doch nicht nur für die Kraniche, sondern auch für viele andere Zugvögel ist der Nationalpark eine optimale Zwischenstation auf ihrem Weg in den Süden. 

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