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Badehinweise - Sicheres Vergnügen an der Ostsee Sicher am Strand beim Badeurlaub

Badehinweise für die Ostsee

Die Ostsee ist ein beliebtes Ziel für Strandurlauber und Sonnenanbeter. Beim Baden in der Ostsee sollten jedoch einige wichtige Punkte beachtet werden, um die eigene Sicherheit zu gewährleisten. In diesem Beitrag geben wir Tipps, wie Sie einen Strandtag an der Ostsee sorglos genießen können.

DRK, DGzRS und Feuerwehr sind die Lebensretter in Zingst. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter sind zur Stelle, wenn bestehende Gefahren für das Leben und die Gesundheit abgewehrt werden müssen.

Badezonenkennzeichnung

An vielen Stränden der Ostsee gibt es ausgewiesene Badezonen, die von Rettungsschwimmern überwacht werden. Bade nur in diesen Bereichen und achte auf die Flaggensignale.

Die farbigen Flaggen geben Badegästen, Urlaubern und Wassersportlern wichtige Hinweise über die Bewachung der Strände, Risiken und andere Rahmenbedingungen an den vom DRK bewachten Strandabschnitten.

Diese Hinweise sollten zur eigenen Sicherheit unbedingt eingehalten werden. Bitte beachten Sie Warnhinweise, Begrenzungen, Absperrungen und Bojen.

Rot-gelbe Flagge

Zeigt an, dass der Strandabschnitt überwacht wird, die Wasserrettung im Dienst und das Baden und Schwimmen möglich und erlaubt ist. 

Gelbe Flagge

Das Baden ist gefährlich: Ungeübten Schwimmern, Kindern und älteren Personen ist das Schwimmen und Baden untersagt. Das Schwimmen in der Ostsee ist nur auf eigenes Risiko erlaubt.  

Rote Flagge

Aufgrund genereller Gefahrenlagen herrscht ein Bade- und Schwimmverbot. 

Baderegeln, Tipps und Hinweise für den Tag am Meer


Viele Notfälle im und am Wasser sind vermeidbar. Leichtsinn, Übermut, mangelnde Schwimmfähigkeit, Selbstüberschätzung, Unkenntnis über mögliche Gefahren und Alkohol sind die häufigsten Ursachen für Badeunfälle.

Damit der Strandurlaub kein böses Ende nimmt, sollten Schwimmer und Badegäste einige Hinweise und Regeln beachten.

Mit dem Kindersuchband immer auffindbar


Am Hauptrettungsturm neben der Seebrücke des DRK können Eltern kostenlos Sucharmbänder für ihre Kinder erhalten.

Vor Ort werden der Name des Kindes, die Telefonnummer der Erziehungsberechtigten und die Nummer des Armbandes notiert. Sollte ein Kind am Strand den Kontakt zu seinen Eltern verlieren, kann es sich einfach an den nächsten Rettungsschwimmer wenden.

Dieser kann anhand der Nummer auf dem Armband schnell und einfach Kontakt zu den Eltern aufnehmen. Auch andere Strandbesucher können dem Kind helfen, indem sie entweder die Wasserwacht unter 038232 15788 anrufen oder mit dem Kind zu einem Rettungsturm gehen.

Schnelle Identifizierung

Im Falle, dass ein Kind verloren geht, kann ein Rettungsschwimmer oder Badegast durch die Informationen auf dem Armband schnell die Eltern kontaktieren.

Vermeidung von Panik

Kinder, die ein Armband tragen, wissen, dass sie im Notfall schnell Hilfe bekommen können. Dies kann Panik und Angst reduzieren.

Erhöhte Sicherheit

Das Armband trägt dazu bei, dass Kinder am Strand besser im Auge behalten werden können.

Einfache Anwendung

Das Armband ist einfach anzulegen und kann von Kindern jeden Alters getragen werden.

Wichtige Nummern der Lebensretter

Die Wasserwacht, der medizinische Rettungsdienst sowie die Feuerwehren sind deutschlandweit unter der Notrufnummer 112 erreichbar - 24 Stunden am Tag!

Bewachte Strandabschnitte in Zingst

Während der Badesaison (Mai bis September) sind in Zingst mehrere Strandabschnitte bewacht.

  • Hauptturm (Strandübergang 22)
  • Nebentürme (Strandübergänge 12, 14, 16, 17, 19, 25, 29)

Die Wasserwacht überwacht die Strände von 10 bis 18 Uhr. An den bewachten Strandabschnitten finden Sie auch Erste-Hilfe-Stationen.

 

Strandetikette – Für ein schönes Miteinander am Meer

Ein Strandtag soll für alle erholsam und unbeschwert sein. Dafür ist gegenseitige Rücksichtnahme gefragt: gegenüber anderen Strandbesuchern, der Natur und den örtlichen Gegebenheiten. Mit ein paar einfachen Spielregeln lässt sich der Aufenthalt für alle angenehmer gestalten.

Rücksicht macht den Unterschied!

Eine entspannte Atmosphäre am Strand lebt von einem respektvollen Miteinander. Lärm, rücksichtslose Spiele oder laute Musik können das Urlaubserlebnis anderer stören. Wer achtsam handelt, trägt dazu bei, dass sich alle Gäste wohlfühlen – ob am Wasser, auf dem Handtuch oder beim Strandspaziergang.

Müllsammelaktion am Strand

Sauberkeit und Umweltschutz

Die Sauberkeit am Strand ist für die Erholung von großer Bedeutung.

Dazu gehört:

  • Vermeidung von Plastikmüll: Abfallbehälter befinden sich an allen Strandaufgängen.
  • Kostenlose Strandaschenbecher sind bei der Tourismusinformation und bei den Strandkorbvermietern erhältlich.
  • Bitte lassen Sie keine Abfälle am Strand zurück – Tiere und Mitmenschen profitieren von einem sauberen Umfeld.

Dünen schützen – Wege nutzen

Die mit Strandhafer bepflanzten Dünen sind ein wichtiger Bestandteil des natürlichen Küstenschutzes. Sie schützen Zingst vor Sturmfluten und tragen zur Erhaltung der Artenvielfalt bei. Das Betreten der Dünen zerstört jedoch diesen sensiblen Lebensraum.

Deshalb gilt:

  • Der Strand ist ausschließlich über die markierten Strandübergänge erreichbar.
  • Für die Notdurft stehen kostenlose Strandtoiletten zur Verfügung – der Dünenwald ist kein geeigneter Ort.
Verhaltensregeln und Hinweise zum Schutz der Küstenschutzanlagen
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Dünen- und Küstenschutz

Lebensraum für bedrohte Tiere und Pflanzen bewahren

Die Strände und die angrenzenden Dünengebiete in Zingst sind nicht nur ein Erholungsort für Menschen, sondern auch ein wichtiger Lebensraum für seltene Pflanzen und geschützte Tierarten.

  • In den Dünen wachsen spezialisierte Pflanzen wie Strandhafer, Sanddorn oder Stranddisteln, die extreme Bedingungen aushalten.
  • In unmittelbarer Nähe zum Nationalpark leben Brutvögel wie Kiebitz, Rotschenkel oder Sandregenpfeifer, die Ruhe und Schutz benötigen.
  • Auch Kegelrobben und Seeadler können in der Region beobachtet werden, jedoch nur mit Abstand und unter Berücksichtigung ihrer Bedürfnisse.

Wer die Wege verlässt, Wildtiere stört oder Pflanzen mitnimmt, schadet diesem empfindlichen Ökosystem.

Sandregenpfeifer am Strand in Zingst mit Buhnen im Hintergrund
Mädchen mit aufblasbarem Krokodil läuft auf einer Buhne mit der Ostsee und blauem Himmel im Hintergrund

Sicherheit an den Buhnen – Küstenschutz mit Risiken

Die hölzernen Buhnen, die entlang der Nord- und Ostseeküste weit verbreitet sind, erfüllen auch in Zingst eine wichtige Schutzfunktion. Sie brechen die Kraft der Wellen und verhindern so, dass der feine Sand abgetragen wird. Ohne diese Bauwerke wären der Strand und die vorgelagerten Dünen langfristig bedroht.

Trotz ihrer Funktion als Küstenschutz stellen Buhnen eine ernstzunehmende Gefahrenquelle für Badende und Spaziergänger dar. Deshalb gelten klare Sicherheitsregeln, um Unfälle zu vermeiden.

Buhnen dürfen nicht betreten werden!

Das Betreten der Buhnen ist strengstens untersagt – und das aus gutem Grund:

  • Rutschgefahr: Algenbewuchs und Nässe machen die Holzpfähle glatt. Ein falscher Schritt kann zu einem Sturz führen.
  • Verletzungsgefahr: Die Oberfläche der Bühnen ist oft mit Seepocken und scharfkantigen Muscheln bedeckt. Wer abrutscht oder stürzt, kann sich dabei tiefe Schnittverletzungen zuziehen.

Durchsagen des Rettungsdienstes beachten!

In der Hauptsaison überwacht der Wasserrettungsdienst Zingst die bewachten Strandabschnitte und gibt bei Bedarf akustische Durchsagen per Lautsprecher. Diese Warnungen und Hinweise dienen dem Schutz aller Badegäste und sollten unbedingt beachtet werden.

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