Franz Bischof und Jan Kuchenbecker haben alle im Haupterwerb tätigen Fischer*innen an der deutschen Ostseeküste porträtiert. Ihr Ziel ist es den traditionellen Berufsstand des Fischers in seiner Gesamtheit zu zeigen, bevor dieser durcherschwerte wirtschaftliche und ökonomische Zwänge, Überalterung sowie fehlenden Nachwuchs und immer restriktivere Umweltauflagen in der Bedeutungslosigkeit verschwindet.
Reduzierte Fangquoten sind ein Teil des Problems. Für die Fischer sind sie zu niedrig, in der wissenschaftlichen Betrachtung sind sie immer noch zu hoch. Die EU sucht einen – keine der beiden Seiten befriedigenden – Kompromiss.
Im
Interview mit Franz Bischof und Jan Kuchenbecker sprechen wir mit den Fotografen über Fangquoten, Perspektiven für die deutschen Ostseefischer und warum alle Porträts nun zwischen zwei Buchdeckeln zu finden sind.
Dieses Projekt wurde vom Land Mecklenburg-Vorpommern aus Mitteln des Vorpommern-Fonds gefördert.