In den nächsten Jahren wird sich die Anzahl der deutschen Küstenfischer deutlich reduzieren. Dieses Projekt will die Letzten von ihnen fotografisch porträtieren.

Franz Bischof und Jan Kuchenbecker porträtierten alle im Haupterwerb tätigen Fischer an der deutschen Ostseeküste, um den traditionellen Berufsstand des Fischers in seiner Gesamtheit zu zeigen, bevor dieser durcherschwerte wirtschaftliche und ökonomische Zwänge, Überalterung sowie fehlenden Nachwuchs und immer restriktivere Umweltauflagen in der Bedeutungslosigkeit verschwindet. Reduzierte Fangquoten sind ein Teil des Problems.Für die Fischer sind sie zu niedrig, in der wissenschaftlichen Betrachtung sind sie immer noch zu hoch. Die EU sucht einen – keine der beiden Seiten befriedigenden – Kompromiss. Das Porträtprojekt dokumentiert die Menschen, die hauptberuflich mit der Küstenfischerei verbunden sind. Die Fischer stehen im XXL-Format, in würdevoller Haltung, dort wo ihr Arbeitsgebiet beginnt – an der Küste.

Im Interview mit Franz Bischof und Jan Kuchenbecker sprechen wir mit den Fotografen über Fangquoten, Perspektiven für die deutschen Ostseefischer und warum alle Porträts nun zwischen zwei Buchdeckeln zu finden sind.

Die Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit mit dem Magazin "mare".
Unter Einhaltung der gültigen Abstands- und Hygieneregeln ist eine Vernissage der Ausstellung zum 14. Umweltfotofestival »horizonte zingst« geplant.

Termine

Vom 15.05.2021 bis 15.06.2021

Veranstaltungsort

Seebrücke Zingst

Sponsoren / Partner

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