Die Sundische Wiese – ein weites Land

Allzu oft wird von Urlaubern und Gästen der östliche Teil der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst gedanklich auf das Ostseeheilbad Zingst beschränkt. Doch abseits von Kleinstadtidylle und Bademöglichkeiten hält die Natur hier ein besonders reichhaltiges Angebot für Naturfreunde bereit. Ruhige Wälder sowie ausgedehnte Feuchtwiesen und Wattflächen bieten vor allem Zugvögeln Rast- und Ruheräume, nicht umsonst wird die Halbinsel alljährlich zum „Kranich-Hotspot“.

Doch auch außerhalb der Zugvögel-Saison lassen sich hier ganzjährig Vogelbeobachtungen durchführen. Nicht zuletzt die dünne Besiedlung mit teilweise nur vereinzelt stehenden kleinen Häusern in den Sundischen Wiese sorgen dafür, dass sich Urlauber und Gäste bei ausgiebigen Wanderungen erholen und die ursprüngliche Natur genießen können.

Der Name ist abgeleitet von den „Stralsundischen Wiesen“, da die Flächen einst zum Einzugsgebiet Stralsunds gehörten. Die etwa acht Kilometer lange Landschaft wurde während des Zweiten Weltkriegs militärisch genutzt, danach begannen die Menschen aber mit der Renaturierung des Landes.

Der nördliche Teil, oberhalb der Fahrstraße, besteht heute aus einer Heide- und teilweisen Sumpflandschaft – direkt an der Ostseeküste. Der südliche Teil der Sundischen Wiesen liegt an der Boddenküsten und wird heute als Weidefläche genutzt.

Kategorie

Radfahren

Strecke

Länge: ca. 12 Kilometer

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