Was unterscheidet ein technisch gutes Foto von einem, das hängen bleibt? In diesem Vortrag geht es nicht um das perfekte Histogramm, sondern um Persönlichkeit, Haltung und die Kraft des Sehens.
Florian W. Müller ist international ausgezeichneter Fotograf, arbeitet künstlerisch wie kommerziell – mit Ausstellungen in Zusammenarbeit mit dem Senckenberg Institut, freien Serien wie CŪ und Kampagnen für Porsche weltweit. Was diese Arbeiten verbindet, ist nicht ein festgelegter Stil, sondern eine Haltung: ein sensibler Blick für das, was sich zeigt – und das, was verborgen bleibt.
In seinem Vortrag schlägt Müller die Brücke zwischen freier Kunst und Auftragsarbeit. Er zeigt, wie sich aus bewusstem Sehen eine individuelle fotografische Sprache entwickeln kann – jenseits technischer Perfektion. Es geht um Linien, Formen, Licht und Schatten, aber auch um Geduld, Intuition und die Bereitschaft, ein Bild nicht zu erzwingen, sondern entstehen zu lassen.
Zentral sind dabei auch die Lust zu experimentieren, der Mut, abseits des Gewohnten zu denken, und das Vertrauen in die eigene Wahrnehmung – denn genau darin liegt oft der Anfang einer unverwechselbaren Bildsprache.
Und es geht um Vertrauen – auch in die Technik. Wer sich auf seine Kamera verlassen kann, hat den Kopf frei für das Wesentliche. Nicht um die Technik geht es dann, sondern um das, was sie sichtbar machen kann.
Anhand konkreter Bildbeispiele – von Ausstellungen bis zu internationalen Werbekampagnen – gibt Florian W. Müller Einblicke in seine Arbeitsweise und lädt das Publikum dazu ein, die eigene visuelle Sprache zu entdecken. Ein Vortrag für alle, die nicht nur fotografieren, sondern wirklich sehen wollen.
Am 30.05.2025
Florian W. Müller
Kur- und Tourismus GmbH Zingst
Multimediahalle Zingst
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Florian W. Müller