„Wenn wir dieses fragile System, unsere Natur, weiterhin so behandeln, dann bleiben bald vielleicht nur noch präparierte Tiere um die einst bunte und vielfältige Tierwelt zu bewundern.“

Die Trilogie „Neglect“ des Kölner Fotografen Florian W. Müller beschäftigt sich mit faszinierenden Tierwelten. Und damit, wie es der Mensch trotz besseren Wissens und trotz der Unheil verkündenden Prognosen um den Zustand der Erde immer weiter versäumt, das Gleichgewicht der Natur für ebenjene Tierwelten zu  erhalten.

Die erste Serie „Anima“ zeigt Präparate von stark gefährdeten oder schon ausgestorbenen Tieren, die bereits im Dunkel der Vergessenheit zu verschwinden drohen.  Die zweite Serie „Samsa“ (frei nach Franz Kafka) lenkt den Blick auf die Insektenwelt und zeigt mit einer teilweise ganz bewusst überzogenen Farbigkeit die Faszination der Sechsbeiner. Die dritte Serie  „Ikarus“ widmet sich der Vogelwelt und nimmt dabei Bezug auf die griechische Sagenfigur, die sich in immer höhere Gefilde begibt – aller Warnungen zum Trotz.

Die Serien sind sprichwörtlich Nachts im (Senckenberg-) Museum entstanden und wollen neben der vielleicht auch dystopisch anmutenden Gedankenwelt dahinter vor allem eines: faszinieren und überzeugen. Ersteres für die Vielfalt und die Schönheit der verschiedenen Gattungen und ihrer Besonderheiten. Und zum zweiten davon, dass seitens der Menschen alles dafür getan werden muss, um diese Vielfalt zu erhalten.

Mehr Informationen zu seiner Trilogie und vor allem zu seiner fotografischen Arbeitsweise verrät Florian W. Müller im Interview.
Termine

Vom 01.10.2021 bis 15.12.2021

Veranstaltungsort

LEICA Galerie Zingst

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