Christian Klant fotografiert Landschaften auf Kollodium-Nassplatten und verbindet so das historische Verfahren mit aktuellen Motiven von zeitloser Schönheit.

Die aufwändige Fotografie mit einer Großformatkamera und einem Dunkelkammerzelt vor Ort – an dem die Nassplatten nicht nur hergestellt, sondern auch direkt entwickelt werden – bedarf Geduld, Ruhe und vor allem Entschleunigung. Eine Mischung, die Christian Klant sehr schätzt: „Die Arbeit mit dem Verfahren zwingt mich dazu alles viel langsamer zu erleben. Diese Entschleunigung hat mir dabei geholfen, die Emotionen zu greifen, die mir zuvor noch durch die Finger geglitten sind.“
 
Bild für Bild wird so nicht nur sorgfältig ausgesucht und im Sucher platziert, sondern auch individuell mit Kollodium beschichtet, dann fotografiert und direkt entwickelt: „Die Herausforderung liegt darin, dass es nahezu keine Möglichkeiten zur „Postproduction“ gibt. Das Bild formt sich im Augenblick der Belichtung und wird kurz darauf durch die Entwicklung erweckt.“
 
Das bedarf einer großen Erfahrung und vor allem auch konzentriertes Arbeiten über einen langen Zeitraum – was Christan Klant in seinen Landschaften entgegen kommt: „An der Naturfotografie genieße ich sehr, dass ich an Orte gehe, die mich berühren. Ich tauche durch die Fotografie noch tiefer ein und wenn es ein guter Tag ist, entsteht eine Fotografie die das widerspiegelt, was ich selbst vor Ort wahrgenommen habe.“ 

In der Ausstellung im Max Hünten Haus zeigt Christian Klant ab dem 30. September 2022 Fotografien aus seinen beiden Zyklen „SOURCE“ und „Places of Resonance“ (das gleichnamige Buch erscheint im August).
Termine

Vom 17.09.2022 bis 09.01.2023

Fotograf:innen

Christian Klant Christian Klant

Veranstaltungsort

Max Hünten Haus

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