Heute in Zingst

René Oswald – Perspektive in Zingst gefunden

Mit Leib und Seele ist Ossi – wie die Zingster ihn liebevoll nennen – seitdem Schiffsführer auf der MS Swantevit und wen wundert es, dass er sogar seine Freizeit am liebsten in der Nähe des Wassers verbringt. Was er an seinem Beruf besonders schätzt und welchen Ausflugstipp er seinen Gästen für Regentage mitgibt, verrät er im Interview.

Herr Oswald, bitte stellen Sie sich kurz vor.

Ich wurde 1967 in Barth geboren. Den prägenden Teil meiner Kindheit und Jugend habe ich allerdings in Zingst verbracht, denn hier besuchte ich nicht nur die Kinderkrippe und den Kindergarten, sondern schloss auch die Schule nach der zehnten Klasse ab. Meine Ausbildung zum Schiffsmechaniker in der Handelsschifffahrt absolvierte ich in Rostock. Anschließend bin ich für fünf Jahre weltweit zur See gefahren.

Wann und vor allem warum kehrten Sie nach Zingst zurück?

1990 gab es in der Seefahrt keine Perspektive für mich. Der Wunsch mit Schiffen und Wasser weiter zu arbeiten war so bestimmend, dass ich nach Zingst zurückgekehrt bin. Denn hier ergab sich die Möglichkeit der Selbstständigkeit mit einem eigenen Fahrgastschiff. Das Besondere an meinem Beruf als Schiffsführer ist das Fahren durch die Landschaft des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft mit interessierten Fahrgästen.

Welche Route schlagen Sie mit ihrem Schiff ein?

Die MS Swantevit startet in Zingst, fährt über Bodstedt, Born, Ahrenshoop bis Ribnitz und zurück. Im Herbst führen wir zusätzliche Fahrten zum Einflug der Kraniche auf der Insel Kirr durch.

Ihr Ausflugstipp für Regentage?

Für Regentage empfehle ich meinen Gästen einen Besuch des Schifffahrtsmuseum in Rostock – das größte schwimmende Museum Deutschlands! Die ganze Welt der Seefahrt und des Schiffbaus wird an Bord des Traditionsschiffes erlebbar.

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