Heute in Zingst

Zum Schutz des Kranichrastplatzes wird der Zutritt zu den Sundischen Wiesen und der Beobachtungsplattformen am Pramort jährlich von Ende August bis Anfang November deutlich eingeschränkt.

Um die Zugvögel nicht zu stören, ist das Betreten ab 15:00 Uhr bis 08:00 Uhr des Folgetages ohne Nationalpark-Card generell untersagt. Naturfreunde ohne Nationalpark-Card müssen somit den Bereich bis 15:00 Uhr verlassen.

Gäste mit einer Nationalpark-Card sollten ca. eine Stunde vor Sonnenuntergang in den Beobachtungshütten eintreffen.

Nach dem Kranicheinflug ist der gesamte Bereich ab der Absperrung an der Infoausstellung Sundische Wiese bis hin zum Pramort bis morgens um 08:00 Uhr für alle Gäste gesperrt.

Beobachten ohne zu stören!


Diesen Grundsatz gerecht werden alle Naturliebhaber, welche die einmaligen Naturschauspiele der Region erleben möchten, indem sie die unvergleichlichen Aussichtspunkte aufsuchen.

Karte mit Beobachtungsplattformen »


Häufige Fragen zur Nationalpark-Card

Warum brauche ich im Herbst eine Nationalpark-Card?

Die Gemeinde Zingst erhält jährlich eine Einzelanordnung seitens des Nationalparkamts. Somit ist Zingst verpflichtet, den Kranichschlafplatz aus naturschutzrechtlichen Gründen zu schützen.

Dies lässt sich nur mit einer täglich begrenzten Besucherzahl und Absperrungen lenken. Diese Maßnahmen sind Bestandteil der Einzelanordnung.

Aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie fällt die Besucherzahl im Vergleich zu den letzten Jahren kleiner aus. Nur so lassen sich Kontaktbeschränkungen in den Beobachtungshütten Pramort einhalten. Dies dient der Schutz unserer Gäste und der Nationalparkranger.

Die Einnahmen durch den Verkauf der Nationalpark-Card fließen ausschließlich in die Bereitstellung des Sicherheitsdienst und in die Nationalparktage Zingst. Es wird kein finanzieller Gewinn mit der Nationalpark-Card gemacht.

Die Nationalparkkarte kann in diesem Jahr nur im Kurhaus an der Tourismusinformation erworben werden.

Nein, wenn noch Karten für einen anderen Tag verfügbar sind, können diese im Voraus gekauft werden. Vorreservierungen sind nicht möglich.

In diesem Jahr werden zum Schutz vor der Covid-19-Pandemie nur 13 Beobachtungsplätze verkauft. Nur so können die Kontaktbeschränkungen in den Hütten sichergestellt werden.

Die Karte kostet in diesem Jahr 10 € und stellt einen Beobachtungsplatz in den Hütten beim Pramort sicher. Für einen Beobachtungsplatz sind maximal zwei Erwachsene sowie zwei Kinder aus einem Haushalt vorgesehen.

Der Nationalpark kann von 8:00 Uhr bis 15:00 Uhr ohne Nationalpark-Card besucht werden. Der Kranichzug ist in diesem Zeitraum nicht zu sehen, da sich die Tiere tagsüber auf den Futterflächen auf dem Festland aufhalten.

Von 15:00 Uhr bis zum Ende des Kranicheinfluges, ist der Zugang zur Vogelbeobachtungsplattformen Pramort nur mit der Nationalpark-Card möglich. Die Beobachtung in den Hütten wird durch Ranger des Nationalparks begleitet.

Nach dem Kranicheinflug ist der gesamte Bereich ab der Absperrung an der Infoausstellung Sundische Wiese bis hin zum Pramort bis morgens um 08:00 Uhr für alle Gäste gesperrt.

Nein, Pramort befindet sich in der Kernzone des Nationalparkes. Das Auto kann Parkplatz „Hotel Schlössschen“ an der Sundischen Wiese geparkt werden. Von dort sind es noch 8 km bis zum Pramort. Wir empfehlen diese Strecke mit dem Fahrrad zurückzulegen.

Alternativ kann man den Kranicheinflug am Abend auch vom Schiff aus beobachten. Boddenrundfahrten starten regelmäßig vom Hafen Zingst. Anbieter sind verschiedene Reedereien. Auch auf dem Zingster Boddendeich gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Kraniche zu beobachten.

Nein.

Der Einflug der Kraniche wird durch Nationalparkranger begleitet, die vor Ort in den Beobachtungshütten informieren und auf Fragen antworten.

Zingst verfügt mit dem Pramort als Teil der Kernzone des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft über einen hoch sensiblen Lebensraum für eine Vielzahl von Lebewesen und Pflanzen.

Zweimal im Jahr gewinnt das Gebiet zusätzlich an Bedeutung. Zehntausende von Kranichen nehmen im Herbst ihre Schlafplätze auf dem Windwatt ein. Im Frühjahr kann auf den Wiesen und Äckern auf dem Festland die Kranichbalz beobachtet werden.

Schutzzonen und Kraniche 

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