Kurzprogramm

Jan-Peter Müller – In Zingst aufgewachsen

Zingst ist ein Ort zum Leben und das gleichermaßen für ältere, wie jüngere Menschen. Freunde, Schule, Strand – alles liegt dicht beieinander und ermöglicht vielfältige Freizeitaktivitäten. Was er sich dennoch für die jungen Gäste und Einwohner wünscht, verrät Jan-Peter Müller im Interview.

Bitte stellen Sie sich und Ihre Tätigkeit in Zingst vor.

Ich bin Jan-Peter Müller, 27 Jahre alt und Metallbauer in Zingst. Meine Aufgaben liegen im Außenbereich: ich montiere Balkone, Toranlagen, Terrassen und Zäune.
Schon in meiner Kindheit habe ich mich zu Hause handwerklich eingebracht und daraus entstand mein Hobby an Mopeds und Autos zu schrauben. Mit 14 Jahren kam ich zur Zingster Zeltbaufirma – Ziel war es in erster Linie mein Taschengeld aufzustocken – später wurde daraus eine Leidenschaft. Ich fand einen neuen Freundeskreis (der bis heute noch hält) und lernte eine andere Sparte der Veranstaltungsbranche kennen. Auch meine Tätigkeit im „Club Aschers“ war mehr als prägend für meine Jugendjahre.

Welche Vorteile hat es – aus Ihrer Sicht – seine Kindheit und Jugend in Zingst zu verbringen?

Als Kind waren es vor allem die kurzen Wege in Zingst. Alles liegt hier dicht beieinander. Von den Freunden, über den Strand bis hin zur Schule mit ihrer Infrastruktur wie dem Schüler- und Jugendzentrum Zingst (SJZ), sowie der Turnhalle – all dies kam der Freizeitbeschäftigung sehr entgegen.

Was ist Ihre schönste Kindheitserinnerung?

Sehr gerne erinnere ich mich an die Grillabende mit der Familie und die unbeschwerten Strandtage an der Ostsee.

Was wünschen Sie sich für Zingsts Zukunft?

Ich wünsche mir, dass es in Zingst mehr Veranstaltungen für Jugendliche gibt. Die Angebote für junge Zingster*innen und Gäste sind, meiner Meinung nach, zu wenig und das finde ich sehr schade. Ich habe über zehn Jahren bei den „Beachpartys“ gearbeitet und gemerkt wie gut junge Leute dieses Angebot annehmen – ich wünsche mir, dass die „Beachpartys“ bald wieder stattfinden.
Für Zingsts Zukunft wünsche ich mir, dass die Bautätigkeiten im Ort besser und geschickter gesteuert werden — so dass unser typisches Zingst, welches ich aus meiner Kindheit kenne, nicht ganz verloren geht.

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