Als Teenager hatte Robbie Shone Höhenangst. Jahre später hängt er als Höhlenfotograf an einem dünnen Seil, Hunderte von Metern über dem Boden.
Im Interview spricht er über seinen Weg zur Fotografie, die Faszination des Unbekannten und darüber, warum Höhlen weit mehr sind als nur Orte des Abenteuers.
Erinnern Sie sich an die erste Höhle, die Sie jemals besucht haben?
Robbie Shone: Die erste Höhle, die ich besucht habe, hieß Long Churn, und wir sind durch den Eingang Dolly Tubs hineingegangen. Es ist eine klassische Höhle für Anfänger, die im Yorkshire Dales National Park in Großbritannien liegt. Ich war sofort begeistert! Der Adrenalinschub und das Abenteuergefühl durchströmten meinen Körper wie nichts, was ich jemals beim Klettern erlebt hatte. Das war eine ganz andere Dimension – die Dunkelheit, das Gefühl der Erkundung und des Unbekannten. Wohin floss das Wasser, das unter mir durch den Canyon-Durchgang an meinen Füßen vorbeirauschte? Es war alles so aufregend!
Wie sind Sie zur Fotografie gekommen?
Robbie Shone: Ich studierte bildende Kunst an der Universität in Sheffield und malte damals riesige Leinwände (ungefähr drei mal drei Meter). An der Universität konzentrierte ich mich hauptsächlich auf Werke zum Thema Schwindel und das Gefühl des freien Falls. Das alles entstand nach einem Ausflug zum Empire State Building in New York. Ich liebte meine Malerei, aber es war einfach keine praktische Methode, um Bilder von Höhlen zu malen, und meine neue Leidenschaft für das Höhlenwandern hatte mich und mein Herz vollständig erobert. Also habe ich etwa sechs Monate, nachdem ich mit dem Höhlenwandern angefangen hatte, den Pinsel beiseitegelegt, zur Kamera gegriffen und mir selbst das Fotografieren in Höhlen beigebracht, da es niemanden in meinem Kurs oder sogar an der Kunsthochschule gab, der mir etwas darüber erzählen konnte.
Und dabei haben Sie auch Ihre Höhenangst überwunden?
Robbie Shone: Ja, als Teenager hatte ich Höhenangst. Während meines Kunststudiums besuchte unsere Klasse das Empire State Building, und wir bewunderten gemeinsam mit anderen Touristen die atemberaubende Aussicht über Manhattan. Ich hatte kein Problem damit, in die Skyline und zum Horizont zu blicken, aber der Blick direkt auf die Straßen unter mir war erschreckend.
Meine Höhenangst inspirierte mich zu einer Reihe von Kunstwerken, die ich während meiner Zeit an der Hochschule schuf. Das half mir letztendlich dabei, meine Erfahrungen und Gefühle im Zusammenhang mit meiner Höhenangst kreativ zu verarbeiten, zu verstehen und auszudrücken. Jetzt, Jahre später, bin ich Höhlenfotograf und befinde mich oft an einem dünnen Seil hängend Hunderte von Metern über dem Boden, konzentriere mich darauf, in völliger Dunkelheit Fotos zu machen und habe keine Höhenangst mehr, bin mir ihrer aber immer noch bewusst.
Wie ging es dann mit der Verbindung von Höhlenforschung und Fotografie weiter?
Robbie Shone: An der Kunstschule lieh ich mir alte Filmkameras aus. Bevor ich sie am Montag nach dem Wochenende in einer Höhle zurückbrachte, reinigte ich die Ausrüstung immer gründlich, denn ich habe nie gesagt, wohin ich die Kameras und Blitzgeräte mitnahm, weil ich Angst hatte, dass man mir die Ausrüstung dann nicht mehr geben würde. Ich entwickelte alle Fotos in der Dunkelkammer. Auch das habe ich mir selbst beigebracht, da ich bildende Kunst studierte und daher eigentlich nicht in die Nass- und Trockendunkelkammern durfte. Nach einigen Monaten kam schließlich einer der Techniker in die Dunkelkammer, um zu sehen, was ich dort tat, und ich zeigte ihm einige meiner Fotos, die zum Trocknen aufgehängt waren. Er war sehr überrascht und konnte es kaum glauben. Er hatte so viele Fragen, vor allem zum Thema Beleuchtung – im Grunde alles Fragen, die ich auch in den Höhlen zu beantworten versuchte.
Wie kam es dann zu den größeren Expeditionen?
Robbie Shone: Ich war also Feuer und Flamme! Und ich wollte vorankommen und so erfolgreich sein, wie ich nur konnte. Also habe ich mich bemüht, die richtigen Leute in der britischen Höhlenforscherszene kennenzulernen. Ich schloss mich unglaublichen „Ausgrabungsprojekten“ an und half Leuten dabei, neue Höhlen in Großbritannien zu entdecken. Dann brauchte ich einen Job, mit dem ich meine Leidenschaft oder Besessenheit finanzieren konnte, und in den 1990er- und 2000er-Jahren arbeiteten die meisten Höhlenforscher und jungen Kletterer in Großbritannien als industrielle Abseiler (die in der IRATA, Industrial Rope Access Trade Association, organisiert sind). Wir schwangen uns an Seilen herab, inspizierten Brücken, Hochhäuser, putzten Fenster usw. Dieser Job war gut bezahlt und ermöglichte es mir, mir länger freizunehmen (einmal sogar drei Monate für eine Expedition nach Papua-Neuguinea im Jahr 2006) und dann einfach wieder denselben Job anzutreten. Die Eigentümer all dieser Seilzugangsunternehmen waren selbst Höhlenforscher oder Kletterer und verstanden unsere Bedürfnisse.
So unternahm ich 2003 meine erste große Höhlenexpedition nach Sarawak in Malaysia, zum Mekka der Höhlenwelt – dem Nationalpark Gunung Mulu, wo eine Expedition der Royal Geographic Society 1977/78 die größte Höhlenkammer der Welt entdeckte hatte. Wir lebten im Dschungel und erkundeten jeden Tag Höhlen. Wir zelteten sogar unterirdisch auf zwei- bis dreitägigen Ausflügen, um tiefer in das Höhlensystem vorzudringen. Danach war ich begeistert von Höhlenexpeditionen in die entlegensten Winkel der Welt. Und natürlich war ich immer der Fotograf des Teams und habe alle neuen Entdeckungen dokumentiert.
Das klingt nach Abenteuer, aber wie groß ist der wissenschaftliche Anteil?
Robbie Shone: In den ersten zehn Jahren interessierten mich nur das Abenteuer und die Erkundung. Ich hatte kaum Zeit für die Wissenschaft. Ich fand sie langweilig, langsam und dachte, sie lenkt von den wichtigeren Elementen der eigentlichen Erkundung ab. Das änderte sich jedoch an dem Tag, als ich Gina Moseley (meine Verlobte) traf.
Im Jahr 2009 öffnete sich meine Leidenschaft für Höhlenforschung auch für die Welt der Wissenschaft und dafür, was wir aus Höhlen lernen können. Höhlen sind wie Zeitmaschinen; sie befinden sich meistens in einem unberührten Zustand, genau wie am Tag ihrer Entstehung, und das kann Millionen und Abermillionen von Jahren her sein. Durch Gina habe ich so viele Wissenschaftler aus aller Welt kennengelernt, und es hat mir Spaß gemacht, ihr bei ihrer Arbeit entweder vor Ort oder im Labor in Innsbruck und Minneapolis zu helfen, wo sie eine großartige Zusammenarbeit mit der University of Minnesota pflegt.
Letztendlich ist der Klimawandel unsere größte Bedrohung als Spezies. Ginas Arbeit in Nordgrönland (die wir in unserer Ausstellung zeigen) ist so wichtig für unser Verständnis davon, wie Grönland und die Arktis sich verändern. Die Daten und Aufzeichnungen, die aus den Stalagmiten in diesen Höhlen gewonnen werden, sind absolut einzigartig. Wirklich umwerfend! Viel lohnender als jeder unberührte Höhlengang, den ich als Erster betreten durfte!
Wie lange dauern Ihre Expeditionen, und wer ist daran beteiligt?
Robbie Shone: Alles zwischen einer Woche und drei Monaten. Ich arbeite nur mit weltweit führenden Experten auf ihrem Gebiet zusammen, da ich ihnen mein Leben anvertrauen muss! Seit ich diese Reise vor 25 Jahren begann, habe ich gesehen, wie immer mehr Amateure in die Höhlenforschung einsteigen (und sich in den sozialen Medien präsentieren), und ich halte mich immer fern von ihnen.
Wissen Sie vor Beginn einer Expedition im Voraus, was Sie erwartet – sowohl die Route als auch die Art und Größe der Höhle?
Robbie Shone: Nein, nicht wirklich, obwohl ich nach 25 Jahren natürlich eine Vorstellung davon habe, aber es ist immer etwas Neues, und genau das treibt meinen Entdeckerdrang an – das Unbekannte! Auch wenn ich vielleicht nicht mehr unbedingt der Erste bin, der eine unberührte Höhlenpassage erkundet, bin ich doch sehr stolz und zufrieden, Teil des Teams zu sein und Fotos von seiner Arbeit zu machen.
Wie bereiten Sie sich vor?
Robbie Shone: Durch Recherche! Ich durchsuche das Internet nach vorhandenen Fotos der Höhle oder einer ähnlichen in der Nähe, die mir einen Einblick in die Beschaffenheit geben könnten. Ich stelle dem Team Fragen über die Höhle: Ist sie saubergespült, nass, aktiv, fossil oder trocken? Wie groß sind die Höhlengänge? Wie hoch sind die Lufttemperatur und die Luftfeuchtigkeit in der Höhle? Je mehr ich im Voraus weiß, desto besser. Ein alter Freund sagte einmal: Wer sich nicht vorbereitet, muss mit einem Scheitern rechnen!
Ihre Bilder sind fein komponiert und inszeniert – wie gehen Sie vor, wenn Sie ankommen, und wie viel Zeit haben Sie für Ihre Aufnahmen?
Robbie Shone: Manche Szenen brauchen nur fünf bis zehn Minuten, um gut zu werden, während andere zehn Stunden dauern können. Für ein Foto habe ich drei Jahre gebraucht! Es handelt sich um eine Höhle namens Titan, bei Peak Cavern in Castleton, in der ich vielleicht vier Jahre lang jedes Wochenende verbracht habe.
Wie ist das Verhältnis von Planung und Spontaneität?
Robbie Shone: Planung ist alles. Glücklicherweise liegt mir das im Blut und wurde mir seit meiner Kindheit eingeimpft. Meine Eltern sind beide Planer, und auch ich plane alles. Gina und ich erstellen sogar sonntags einen Speiseplan für die folgende Woche, sodass ich montagmorgens beim Einkaufen nur die Zutaten kaufe, die wir für die sieben Mahlzeiten brauchen. Auf diese Weise verschwenden wir nichts und halten hoffentlich auch die Kosten niedrig. Wieder sagte derselbe alte Freund zu mir: Eine gute Planung verhindert eine lausige Ausführung.
Wann sind Sie mit einem Bild zufrieden?
Robbie Shone: Meistens dann, wenn das Team der freiwilligen Helfer (die flash monkeys) müde und durchgefroren ist und nach Hause will. Um ehrlich zu sein, könnte ich endlos weitermachen. Ich liebe es! Es gibt immer irgendetwas, etwas Kleinliches und Triviales, das ich ausbügeln und perfektionieren könnte, aber wir sind natürlich durch Zeit, Akkuleistung usw. eingeschränkt.
Was war Ihre unvergesslichste oder ungewöhnlichste Expedition?
Robbie Shone: Wow! Was für eine Frage! Unvergessliche gibt es viele. Ginas erste Grönlandexpedition im Jahr 2015, weil es Gina war und es wichtig war, ihr Grönland-Höhlenprojekt auf den Weg zu bringen. Die Expedition selbst war ein echtes Abenteuer. Es steckt sehr viel dahinter, aber Gina hat Jahre damit verbracht, diese erste Expedition von 2015 zu planen und vorzubereiten, an der so viele andere Teams (über Jahrzehnte hinweg) gescheitert waren. Es stand viel auf dem Spiel, und letztendlich wird dieses Projekt noch lange nach unserem Tod weitergeführt werden. Ich war noch nie auf einer Expedition, die mit so hohen Erwartungen verbunden war. Es ist ziemlich bemerkenswert, was sie erreicht hat.
Die ungewöhnlichste Expedition war wohl die Erkundung der geheimen Quarzithöhlen auf dem Gipfel des Sarisariñama und des Auyán Tepui in Venezuela. Diese „verlorene Welt“, wie der britische Schriftsteller Arthur Conan Doyle sie beschrieb, ist eine wahrhaft einzigartige Wildnis, und die Höhlen dort oben sind so besonders und anders als alle anderen Höhlen auf der Erde. Einfach magisch.
Can you remember the first cave you ever visited?
Robbie Shone: The first cave I visited was called Long Churn and we went in via the Dolly Tubs entrance. It’s a classic cave for beginners and it’s in the Yorkshire Dales National Park, UK. Immediately, I was hooked! The rush of adrenaline and adventure surged through my body like nothing I’ve ever experienced when rock climbing. This was on another level – the darkness, the sense of exploration and the unknown. Where did the water go that was racing past my feet through the canyon passage below? It was all so exciting!
How did you get into photography?
Robbie Shone: I was studying Fine Art at University in Sheffield and at the time I was painting giant canvases (approx. 3m × 3m). At university I largely focused on works about vertigo and that sense of free-falling. This was all born out of trip up the Empire State Building in Manhattan, NY. I loved my painting, but it simply wasn’t practical to paint pictures of caves, and my love for my new passion of caving had completely taken hold of me and my heart. So within about six months after taking up caving, I kind of put down the paint brush and picked up the camera and began teaching myself cave photography, because there was nobody on the course or even in the art school who could tell me anything about cave photography.
And you overcame your fear of heights in the process?
Robbie Shone: When I was a teenager, I had a fear of heights. At art college, our class visited the Empire State Building in New York City, and we joined other tourists in admiring the breathtaking view over Manhattan. I was comfortable gazing ahead into the skyline and horizon, but looking straight down at the streets below was petrifying.
My fear of heights inspired a series of art works I made while in college. That ultimately helped me creatively cope, understand and express my experiences and feelings around my fear of heights. Today, years later, I’m a cave photographer, where I often find myself suspended on a thin length of rope hundreds and hundreds of feet above the floor, concentrating on making pictures in total darkness, no longer afraid of heights, just aware of them.
How did the combination of caving and photography develop from there?
Robbie Shone: At the art school I borrowed old film cameras. Before taking them back on Monday after the weekend in a cave, I always cleaned the gear thoroughly because I never told the school where I was taking their cameras and flashes, and I was afraid they’d stop me and no longer give me the gear. I developed all the photographs in the darkroom, again all self-taught as I was a ‘Fine Art’ student and not supposed to be in the wet and dry darkrooms. Eventually, after a few months, one of the technicians came into the wet darkroom to see what I was doing and I showed him some of my photographs hanging up to dry. He was very surprised and couldn’t believe it. He had so many questions, mostly regarding lighting – basically questions I was also trying to answer in the caves.
How did you start going on larger expeditions?
Robbie Shone: So, I was hooked! And I wanted to get to the top and be as successful as I could be, so I made a point of meeting the right people in the British caving scene. I joined up with incredible ‘digging’ projects and helped people discover new caves in the UK. Then I needed a job that could pay for my passion/obsession.
In the 90’s and 00’s most cavers and young rock climbers in the UK worked as Industrial abseilers (IRATA – Industrial Rope Access Trade Association). We basically swung around on ropes inspecting bridges, tower blocks, cleaning windows, etc. This job paid well and allowed me to have time off (once, for 3 months to go on an expedition to Papua New Guinea 2006) and return and take up the same job. The owners of all these rope access companies were either cavers or rock climbers themselves and understood our needs.
So, in 2003 I went on my first big caving expedition to Sarawak, Malaysia, to the Mecca of the caving world – Gunung Mulu National Park, where where a Royal Geographic Society expedition in 1977/78 discovered the largest cave chamber in the world. We lived in the jungle and caved every day. We even camped underground on 2 and 3-day long trips to explore deeper into the cave system. After that, I was hooked on expedition caving abroad in far flung corners of the world. And of course, I was always the team’s photographer, documenting all the new discoveries.
That sounds like an adventure, but how much of it is scientific?
Robbie Shone: So, for the first ten years, it was only adventure and exploration I was interested in. I didn’t really have time for any science. I found it boring, slow going and it took away from the more important elements of true exploration. However, all that changed the day I met Gina Moseley (my fiancé).
In 2009 my caving obsession was opened up to the world of science and what we can learn from caves. Caves are like time machines and are mostly in pristine condition, just like the day they were formed, and this can be millions and millions of years ago. Through Gina, I’ve met so many scientists from all around the world and have enjoyed helping her with her work, either in the field or in the laboratories in Innsbruck and Minneapolis where she has a great collaboration with the University of Minnesota.
Ultimately, climate change is our biggest threat as a species. Gina’s work in north Greenland (which we are showing in our exhibition) is so important to our understanding of how Greenland and the Arctic are warming. Absolutely unique dates and records from the stalagmites in these caves. Truly mind-blowing! Way more rewarding than any virgin cave passage I’ve been privileged to walk down as the first person!
How long do your expeditions last and who is involved?
Robbie Shone: Anything from one week to three months. I only work with world leading experts in their field as I need to trust them all with my life! Since I started this journey 25 years ago, I’ve seen more and more amateurs getting into caving (promoting themselves on social media) and I always steer clear of them.
Before you set off on an expedition, do you know what to expect in advance – both the route and the type and size of the cave?
Robbie Shone: No, not really, although after 25 years, of course I have an idea, but it’s always new and that’s what drives my exploration desires – the unknown! Although I may no longer necessarily be the first person wandering down a virgin cave passage, I get such a sense of pride and satisfaction being on the team and taking photographs of their work.
How do you prepare photographically?
Robbie Shone: Research! Scour the internet for any existing photographs of the same cave or a similar one close by that could give me some insight into what the nature of the cave may be. Ask the team questions about the cave: is it clean washed, wet, active, fossil and dry? What are the dimensions of the cave passages? What are the air temperature and humidity levels in the cave? The more I know beforehand, the better. An old friend once said: ‘Fail to prepare… prepare to FAIL!’
Your pictures are finely composed and staged – how do you proceed when you arrive and how much time do you have for your pictures?
Robbie Shone: Some scenes require only five to ten minutes of time to get right, whereas others can take ten hours. One photograph took 3 years to get! In a cave called Titan, near Peak Cavern in Castleton, where I spent every weekend inside for maybe four years.
How do planning and spontaneity relate to each other?
Robbie Shone: Planning is everything. Luckily, that’s my nature and it has been instilled in me since I was a kid. My parents are both planners and I plan everything. Gina and I even make a menu on Sunday for the following week, so when I go food shopping on Monday morning, I only buy the ingredients we need for the seven meals. That way we don’t waste anything and hopefully keep the cost down too. Again, the same old friend said to me: ‘Proper planning prevents piss poor performance.’
When are you happy with a picture?
Robbie Shone: Largely when the team of willing helpers (flash monkeys) are tired, cold and want to leave! To be honest, I could go on and on. I love it! There’s always something minor and trivial that I could iron out and perfect, but we are limited to time, and battery power, etc.
What was your most memorable or most unusual expedition?
Robbie Shone: Wow! What a question! “Most memorable expedition” – there have been a lot. Gina’s first Greenland expedition in 2015, because it was Gina and getting her Greenland Caves Project off the ground was important. The expedition itself was a true adventure. There was an awful lot to it, but Gina spent years and years planning and preparing for this first 2015 expedition, where so many other teams had failed (over decades). There was a lot riding on it and ultimately this project will continue long after we’re dead and gone. I’ve never been on an expedition that carried so much weight of expectation. It’s quite remarkable what she’s achieved.
My most unusual expedition would have to be to explore the secret quartzite caves on top of Sarisariñama and Auyán Tepui in Venezuela. This “Lost World” – as the British author Arthur Conan Doyle penned it – is a truly unique wilderness and the caves up there are so special and unlike any other caves on earth. Simply magical.