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Fotofestival »horizonte zingst« 2025 Bilderflut 2024

Fotofestival »horizonte zingst« 2025

18. Umweltfotofestival »horizonte zingst« thematisiert Ressourcen

Haben Sie sich je gefragt, woraus sich unser tägliches Leben zusammensetzt? Wasser, fossile Brennstoffe, Seltenerdmetalle, Rohstoffe aller Art, Wissen, Visionen und Technologie. All das, untrennbar miteinander verbunden, formt unsere Welt – eine Welt, die sich ständig auf-, ab- und umbaut. In der 18. Ausgabe des Umweltfotofestivals »horizonte zingst« laden wir Sie ein, die Bausteine unseres Alltags und die Komplexität hinter dem Begriff „Ressourcen“ neu zu entdecken.

Das 18. Umweltfotofestival »horizonte zingst« bietet auch 2025 wieder große Ausstellungen im ganzen Ort, den Galerien und sogar am Ostseestrand. Inspiration und Fotoerlebnisse stehen auf dem Programm: Fotoworkshops, Vernissagen, Fotomarkt, Multivisionsshows, Fotografen-Gespräche, Panels und Ausstellungsführungen. Zur Übersicht aller Fotografinnen und Fotografen 2025. Im Programm werden neue Formate und Events das Festival bereichern. Nach einem langen Festivaltag, feiern abends alle zusammen bei der Bilderflut am Strand. 

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Ausstellungen zum Fotofestival 2025

2025 steht das 18. Umweltfotofestival unter dem Thema RESSOURCEN und verspricht einen spannenden Einblick in ein vielschichtiges Thema, das sowohl laute als auch leise, bunte und fröhliche aber auch nachdenkliche Töne anschlägt.

Visuell ansprechend, weil von höchster fotografischer Qualität, laden die gezeigten Projekte zur Diskussion ein, denn sie stammen aus dem aktuellen gesellschaftspolitischen Diskurs.

Wir laden Sie dazu ein, großartige Fotografie auf sich wirken zu lassen, mit uns zu Staunen und zu diskutieren. Am liebsten natürlich am wundervollen Zingster Strand.

Tom Hegen

Terra Extract

Terra Extract zeigt weltweit Orte, an denen wir Rohstoffe für unser tägliches Leben gewinnen. Orte, an denen wir diese Elemente verarbeiten und Orte, an denen die Spuren unseres Handelns unübersehbar sind. Auch wenn viele dieser Orte weit entfernt scheinen, sind wir doch alle mit ihnen verbunden. Denn in unserem Alltag nutzen wir Rohstoffe, die unter großem Aufwand für unsere Bedürfnisse extrahiert wurden.
Fotografie kann helfen, unsere Welt besser zu verstehen. Besonders die distanzierte Perspektive eröffnet den Blick auf Zusammenhänge, die uns im Alltag oft verborgen bleiben. Doch Erkenntnis allein genügt nicht. Wir müssen begreifen, dass jede Ressource, die wir nutzen, ihren Preis hat - sei es für die Natur, für Menschen oder für kommende Generationen.

Mineralölgewinnung in einem ausgetrockneten Seebett in Searles Lake, USA
Bild aus der Ausstellung "Critical Minerals" von Davide Monteleone

Davide Monteleone

Critical Minerals - Geography of Energy

Kobalt, Kupfer, Lithium, Nickel: Gefragte Stoffe bei der aktuellen Umstellung auf erneuerbare Energiequellen, die dem gewünschten Wandel der globalen Energiewirtschaft geschuldet ist. Jedes Kapitel des Projekts befasst sich sich mit der Gewinnung eines bestimmten Minerals, deckt die oft übersehenen Lieferketten auf und hinterfragt die komplexen Auswirkungen auf die betroffenen Regionen in der Demokratischen Republik Kongo, Chile und Indonesien.

Bild aus der Ausstelung The Heavens Paolo Woods & Gabriele Galimberti

Paolo Woods & Gabriele Galimberti

The Heavens

Wie sieht eine Steueroase aus? Ist dies ein sonnenbeschienener Strand mit Menschen, die glücklich und im Luxus leben? Üblicherweise werden Berichte zum Thema Steuerflucht mit ganz ähnlichen Motiven tropischer Paradiese bebildert. Doch der Schein trügt. Die beiden italienischen Fotografen Paolo Woods & Gabriele Galimberti haben komplexere Bilder aus den Schattenbereichen der Finanzwelt gefunden. Mehrere Jahre reisten sie durch die Steueroasen der Welt, von den Britischen Jungferninseln bis zur City of London, von den Cayman Inseln über Luxemburg und die Niederlande.
Die beiden Fotografen arbeiteten mit Großbildkamera und externen Blitzen, sodass ihre Aufnahmen extrem scharf, farbstark, manchmal fast surreal aussehen.

Bild aus der Ausstellung "Mapuché" von Pablo Piovano

Pablo E. Piovano

Mapuche - The Return of the Ancient Voices

Die Mapuche-Gemeinschaften sind die indigenen Bewohnerinnen und Bewohner von Gebieten, die heute zu Argentinien und Chile gehören. Die Gemeinschaften stehen vor einer Herausforderung: Ein Großteil ihres angestammten Landes wird kommerziell ausgebeutet - für Bergbau-, Forst- und Wasserkraft in Chile und für Fracking und Bergbau in Argentinien. Dagegen erheben sich die Mapuche-Gemeinden auf beiden Seiten der Anden. Der argentinische Fotograf Pablo Piovano begleitet dabei nicht nur die Verteidigung der Territorien seit fünf Jahren, sondern auch die Wiederentdeckung alten Wissens um Medizin, die Natur und die Verbindung zu den Ahnen.

Die Ausstellung wird in Partnerschaft mit Leica und in Medienpartnerschaft mit dem Magazin GEO gezeigt.

Bild aus der Ausstellung "Homo Detritus" von Stephan Gladieu

Stephan Gladieu

Homo Détritus

In den Slums von Kinshasa ist eine künstlerische Bewegung entstanden, die von dem Kollektiv "Ndaku, la vie est belle" angeführt wird. Es wurde von dem bildenden Künstler Eddy Ekete gegründet und umfasst mittlerweile fast 25 Künstlerinnen und Künstler. Sie alle bekunden den unbedingten Willen, inmitten des Abfalls und der globalen Ungerechtigkeit nicht nur zu überleben, sondern zu leben. Obwohl die Menschen der DR Kongo aufgrund von Armut, Christentum und der Kolonisierung teilweise von ihren Traditionen und spirituellen Verbindungen abgerückt sind, finden diese Künstler wieder zur Essenz der traditionellen afrikanischen Maske zurück, die ihrem Träger übernatürliche und spirituelle Kraft verleiht. Durch ihre Vollmasken aus weggeworfenen Materialien finden sie die Energie, ihre Frustration mit Eleganz und Kreativität auszudrücken.

Sarah Palmer

Wish You Were Here

Es gibt eine Form des Reisens, die als Last Chance-Tourismus für weitreichende Probleme sorgt. In ihrem Projekt „Wish you Were Here“ untersucht die kanadische Fotografin Sarah Palmer das Phänomen: Beim Last Chance-Tourismus besuchen Reisende Ziele, die durch die Klimakrise irreparabel verändert werden und möglicherweise ganz verschwinden. Je mehr Touristen diese Gebiete besuchen und je weiter sich die Klimakrise ausbreitet, desto mehr wächst der Last Chance-Tourismus - eine Spirale, die es zu durchbrechen gilt. Palmers Arbeit gibt den Denkanstoß, einmal mehr über die Wahl des nächsten Urlaubsortes und die Reise dorthin nachzudenken.

Die Ausstellung wird in Kooperation mit Chroma Luxe und Whitewall gezeigt.

Bild aus der Serie "Wiish You Were Here" von Sarah Palmer
Bild der Ausstellung "Back To the Future" von Irina Werning

Irina Werning

Back To The Future

„Back To The Future“ ist ein humorvoller Blick auf den Lauf der Zeit und wie sie uns verändert. Die argentinische Fotografin Irina Werning nimmt dafür Fotos und stellt sie Jahre später nach - mit denselben Personen, gekleidet, frisiert und porträtiert genau wie im Original. Die Ergebnisse sind mehr als nur sehr humorvoll und bieten einen faszinierenden Einblick in den Alterungsprozess. Überraschenderweise schlüpfen die Personen oft nahtlos in ihre alten Rollen zurück, sodass der Geist derselbe bleibt, auch wenn sich das Aussehen verändert hat.

Bild aus der Ausstellung "Leaving and Weaving" von Deanna Dikeman

Deanna Dikeman

Leaving and Waving

„27 Jahre lang habe ich Fotos gemacht, während ich zum Abschied winkte und von einem Besuch bei meinen Eltern in ihrem Haus in Sioux City, Iowa, wegfuhr. Ich begann 1991 mit einem Schnappschuss und machte bei jeder Abreise weitere Fotos. Ich hatte nie vor, diese Serie zu machen. Ich habe all diese Fotos einfach gemacht, um mit der Traurigkeit des Abschieds fertig zu werden. Allmählich wurde daraus unser Abschiedsritual“, erzählt die US-amerikanische Fotografin Deanna Dikeman.

Bild aus der Ausstellung "Space Robots" von Paolo Verzone

Paolo Verzone

Space Robots

Die Robotik ist der Schlüssel für künftige Raumfahrtanwendungen - um Ziele zu erreichen, die für Menschen unzugänglich sind und um den wissenschaftlichen Ertrag zu maximieren. Das DLR und das ESTEC, der größte Standort und das technische Herz der ESA, entwickeln eine neue Generation von Robotern für nationale und internationale Missionen zu extraterrestrischen Körpern. Der italienische Fotograf Pablo Verzone hat den Wissenschaftlern und den Robotern bei iherer Arbeit zugeschaut.

Bild aus der Ausstellung "Tropicalia" von Jean-Marc Caimi & Valentina Piccinni

Jean-Marc Caimi & Valentina Piccinni

Tropicalia

Die wichtigsten Ressourcen für uns Menschen - eine stabile Lebensmittelproduktion und die Versorgung mit sauberem Trinkwasser - sind akut durch den Klimawandel und die Zunahme extremer Wetterereignisse in Europa bedroht. Die italienischen Fotografen Valentina Piccinni und Jean-Marc Caimi haben sich auf Sizilien umgeschaut, wo derzeit ein Umdenken und ein tiefgreifender struktureller Wandel stattfindet.

Jan von Holleben

Regenbogenroboter-
weltraumeis

Wow - was für ein Ausstellungstitel. Lang, bunt und wild. Wie kommt man darauf? Der Fotograf Jan von Holleben hat gemeinsam mit dem Umweltfotofestival »horizonte zingst« Grundschulkinder nach ihren Ideen für die Zukunft gefragt. Das Festival mit dem Thema Ressourcen wollte von den Kindern wissen, was wir zu viel haben, was zu wenig und was unbedingt noch erfunden werden muss. Diese Abfrage brachte so allerhand ans Licht...

Regenbogenroboterweltraumeis Ausstellung
Bild aus der Ausstellung "Ohnmächtige Stille" von Anton Vester

Anton Vester

Ohnmächtige Stille

Das Thema Organspende kann jeden treffen, in der Familie, im Freundeskreis, vielleicht sogar einen selbst. Der deutsche Porträt- und Dokumentarfotograf Anton Vester stellt in seiner Serie Menschen in den Mittelpunkt, die auf einer Warteliste für ein Spenderorgan stehen. Im Januar 2025 waren es in Detschland 8.260 Menschen. Die meisten warten auf eine Spenderniere, doch es dauert durchschnittlich acht bis neun Jahre, bis eine Niere gefunden ist. Ohnmächtige Stille beleuchtet intensiv und persönlich die Menschen hinter den Zahlen.

Bild aus der Ausstellung "Novogen" von Dániel Szalai

Dániel Szalai

Novogen

Jedes Huhn ist anders! Allerdings muss man genau hinschauen, um Umterschiede zu erkennen. Erst dann zeigt sich, dass sich in jedem Hühnergesicht eine Persönlichkeit abbildet. 168 dieser Persönlichkeiten hat der Ungar Dániel Szalai fotografiert und die Frage der Individualität steht im Gegensatz zur Massentierhaltung - denn Hühner werden meist nur als identische Produkte wahrgenommen, von denen jedes als Fabrikeinheit für die Produktion von Eiern funktioniert. Novogen-Hennen indes spielen für die pharmazeutische Industrie eine besondere Rolle.

Bild der Ausstellung "Internet Explorers" von Heinrich Holtgreve und Moritz Metz

Heinrich Holtgreve und Moritz Metz

Internet Explorers

Das gemeinsame Interesse für die Infrastruktur des Internets hat den Fotografen Heinrich Holtgreve und Moritz Metz zusammengebracht: Gemeinsam reisen sie einmal um Deutschland herum und besuchen alle Orte, die an denen Deutschland physisch, in Form von Glasfaserkabeln, mit seinen Nachbarländern verbunden ist. Dieses Bild zeigt übrigens, wie entlang einer Autobahnbrücke an der A15 bei Kleinbademeusel eine Glasfasertrasse die Lausitzer Neiße überquert.

Bild aus der Ausstellung "UNICEF Foto des Jahres 2024"

UNICEF

UNICEF Foto des Jahres 2024

Mit der Ausstellung UNICEF Foto des Jahres 2024 präsentiert UNICEF Deutschland einmal im Jahr Fotos und Fotoreportagen, die die Persönlichkeit und Lebensumstände von Kindern weltweit auf herausragende weise dokumentieren. Im Rahmen des 18. Umweltfotofestival »horizonte zingst« werden die Bilder in der Peter-Pauls-Kirche gezeigt.

Bild aus der Ausstellung "The Promise" von Jan Schölzel

Jan Schölzel

The Promise

Wie sieht die Energie der Zukunft aus? Welche Technologien snd nötig, um neue Wege in Sachen Energiegewinnung zu gehen? Die Serie The Promise des deutschen Fotografen Jan Schölzel gibt Einblicke in eine der aktuelle vielversprechendsten Technologien: Die Fusionsenergie. Jan Schölzel besuchte für sein Projekt europaweit sechs verschiedene Institute, die an der Kernfusion forschen. Seine Bilder geben Einblicke in eine Welt, deren konkrete Prozesse kaum sichtbar zu machen sind und schlagen dabei eine Brücke zwischen Status Quo und Utopie.

Bild aus der Ausstellung "Will" von Reiner Riedler

Reiner Riedler

Will

Maschinen, künstliche Objekte und High-Tech-Geräte: Sie alle Können Leben retten. In der heutigen Medizin sind sie alltäglich und kommen hundertfach zum Einsatz. Nur die wenigsten Betroffenen werden sich über das Design oder das Aussehen der lebensrettenden Apparate Gedanken machen, hier steht die Funktion im Vordergrund. Und doch ist es spannend, den Objekten einen eigenen Auftritt und somit einen neuen Zugang zu den komplizierten Themen der medizinischen Versorgung und der Auseinandersetzung mit Krankheit und dem Tod zu geben.

Bild aus der Ausstellung "800 Meter tief" von Nina Hansch

Nina Hansch

800 Meter tief

Ein kleines Dorf in einer Gemeinde im Landkreis Wolfenbüttel, eine Kirche am Dorfrand, ein Rittergut ebenso. Doch so idyllisch die Lage klingt, so bedrohlich ist das Areal nur zwei Kilometer vom Dorf entfernt. Tief im Boden liegt das marode Atommülllager Asse II, dem ersten und einzigen „Forschungslager“ für Atommüll. Über zehn Jahre lang wurden dort ab 1967 rund 126.000 Fässer mit radioaktiven Abfällen in einer alten Schachtanlage abgelagert. Eine tickende Zeitbombe? Die Fotografin Nina Hansch hat die Menschen in Groß Vahberg besucht, begleitet und porträtiert.

Bild aus der Ausstellung "Zerliebt" von Katja Kemnitz

Katja Kemnitz

Zerliebt

Das Lieblingskuscheltier der Kindheit: Unvergesssen. Denn die Teddybären und Plüschtiere sind mehr als nur Spielzeug - sie sind beständige Seelentröster, stille Zuhörer, zuverlässige Komplizen, treue Begleiter. Und sie müssen einiges mitmachen im jahrelangen Gebrauch. In ihren Bildpaaren präsentiert die deutsche Fotografin die Objekte der kindlichen Begierde mit all ihren Gebrauchsspuren und deren vergleichsweise neuwertigen Doppelgänger.

Sonne. Athos 1975

Walter Schels

Sonne. Athos 1975

„Die Sonne tönt nach alter Weise
In Brudersphären Wettgesang
Und ihre vorgeschriebene Reise
Vollendet sie mit Donnergang“

Aus: Johann Wolfgang von Goethe, „Gesang der Erzengel“, Faust I

Diese Serie ist Teil der Gruppenausstellung „Ressourcen“ in der Panzerhalle.

CTRL-X: A Topography Of E-Waste

Kai Löffelbein

CTRL-X: A Topography Of E-Waste

Der Computer ist kaputt? Wie leicht ist er entsorgt und ein neuer gekauft. Doch wo landet eigentlich all der Schrott, den wir in unserer digitalisierten Welt jedes Jahr tonnenweise produzieren? Der deutsche Fotograf Kai Löffelbein hat genau hingeschaut, er machte sich auf die undurchsichtigen Wege, die unsere Computer, Handys oder Tablets nehmen, wenn sie ihre Aufgaben erfüllt haben.

Wenn der Weißdorn blüht

Fotoclubs aus Mecklenburg-Vorpommern

Ressource Natur

Passend zum Festivalthema Ressourcen waren 12 Fotoclubs und -Vereine in einem Fotowettbewerb aufgerufen, die einzigartigen Naturschätze Mecklenburg-Vorpommerns sichtbar zu machen - von atemberaubenden Landschaften über faszinierende Tierwelten zeigen sie die natürliche Schönheit des Landes: Teilweise unberührt, manchmal rau und wild und dann wieder fast zu schön, um wahr zu sein.

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