Die Demokratische Republik Kongo, das zweitgrößte Land Afrikas, verfügt über eines der reichsten Vorkommen an Gold, Coltan, Diamanten, Kobalt und Öl weltweit, und dennoch ist es das achtärmste Land der Welt. Die kongolesische Bevölkerung indes gehört zu den größten Verlierern der Globalisierung. Sie profitiert nur selten von den aus den Ressourcen ihres Landes hergestellten Produkten. In den meisten Fällen tauchen diese Produkte erst in ihrem dritten oder vierten Lebenszyklus wieder auf – bestenfalls abgenutzt, häufiger jedoch als Abfall aus Industrienationen, die das Recycling auslagern, um die damit verbundenen Kosten zu vermeiden. Aus diesen Müllbergen, die die Slums von Kinshasa bedecken, ist eine künstlerische Bewegung entstanden, die vom Kollektiv „Ndaku, la vie est belle“ angeführt wird. Das Kollektiv wurde von dem bildenden Künstler Eddy Ekete gegründet und besteht heute aus fast 25 Künstlern – ihre Masken, bestehend aus dem Müll, der ihre Heimat bedeckt, hat der französische Fotograf Stephan Gladieu in Kinshasa zum Leben erweckt.
Vom 23.05.2025 bis 01.05.2026
Stephan Gladieu
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Stéphan Gladieu