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Thomas Hoepker
*1936, München
MAGNUM - Fotograf, lebt in New-York und Berlin
Ausbildung
Studium von Kunstgeschichte und Archäologie
Berufserfahrung
1960 Fotoreporter bei der "Münchner Illustrierten"
1962 wechselt in die Redaktion von "Kristall" in Hamburg. Reisen in den Mittleren Osten, Brasilien, Peru, Äthiopien, Iran, USA von Küste zu Küste
1964 wird Fotoreporter beim "stern"
1974 geht zusammen mit seiner Frau, der Autorin Eva Windmöller, als Korrespondent für den "stern" in die DDR, lebt in Ost-Berlin
1976 als "stern"-USA-Korrespondent in New York
1978-81 ist als "executive editor" verantwortlich für Fotografie und Gestaltung der amerikanischen Ausgabe von GEO. Lebt als freier Fotograf in New York.
1986-89 arbeitet als Art Director beim "stern" in Hamburg
1989 wird Mitglied der renommierten internationalen Fotografen-Kooperative MAGNUM und lebt wieder in New York
1992-95 Vize-Präsident von MAGNUM /New York Arbeit an einem Langzeit-Projekt ü̈ber die Maya in Mittel-Amerika,
1997 Reisen nach Guatemala, Arbeit am Buchprojekt ü̈ber die Maya
2003-06 Präsident von MAGNUM Photos
Ausstellungen u.a.
1985 Retrospektiv-Ausstellung wandert durch die Bundesrepublik
2005 Retrospektiv-Ausstellung mit 250 Bildern eröffnet im Fotomuseum in München, bei Schirmer/Mosel erscheint das Buch zur Retrospektive
2007 Ausstellung im Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg und in der C/O Galerie im Postfuhramt in Berlin.
Ausstellung DDR und Muhammad Ali in New York
2008 Retrospektiv-Ausstellung in der Ludwig Galerie Schloss Oberhausen, auf der photokina, Köln, u. in der Nationalgalerie Bratislava und der Kunsthalle Erfurt
Filme
1997 TV Film "Tod im Maisfeld" (Guatemala) mit Christine Kruchen
1998 Arbeit an einem TV Dokumentarfilm über die Robinson Crusoe Insel
2003 Film über die Osterinsel
2005 Dokumentarfilm über Patagoniens Gletscher
Veröffentlichungen
Thomas Hoepker hat über 20 Fotobücher publiziert
Statement
In nur zwei Begriffen beschwört das Motto des Festivals "ACHTUNG! NATUR!" viele mögliche Sichtweisen auf unsere Umwelt. Achtung (vielleicht sogar Hochachtung) gegenüber der Natur, ihrer Wunder, ihrer Schönheit, ihrer Launen. Achtung heisst natürlich auch Aufpassen, im Sinne von Natur-Schutz, Respekt vor Natur-Katastrophen, Sorge um eine zunehmend vergiftete Natur. So gesehen wirkt das Motto wie eine Warntafel am Wegesrand. Es ist aber auch ein Appell, genau hinzusehen und damit wird es zur Aufforderung, gerade für Fotografen. Achtung, im Sinne von Beachtung, Betrachtung, genauer Inspektion - welches Instrument könnte das besser festhalten, als eine Kamera? Fotografie kann Zustände unserer Umwelt konservieren, kann kommentieren, kann kritisieren, sie kann aber Natur auch verharmlosen oder verkitschen. Also auch "Achtung Natur-Fotografie". Wir sollten von ihr mehr erwarten als nur die Konservierung von Idylle und konventioneller Naturschönheit.
