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Grimmen
Erstmals erwähnt wurde die Kreisstadt Nordvorpommerns im Jahre 1267. Einst der Ort, an dem die früher nur schwer zu passierende Trebel in Mitten von sumpfigen Wiesen und Moorgebieten eine günstige Übergangsstelle bot und somit die ideale Bedingung zur Ansiedlung in dieser reizvollen Landschaft vorhielt.
Seit 1815 ist Grimmen Sitz des Landrates. Diesen Status behielt die Stadt auch nach der Landkreisneuordnung im Land Mecklenburg-Vorpommern, die im Jahre 1994 in Kraft trat.
Internet: www.grimmen.de
Bad Sülze
Die kleine Stadt Bad Sülze ist das älteste Sol- und Moorbad Norddeutschlands und bietet neben Kuren vor allem eine sehr reizvolle Umgebung mit der Recknitz und dem Grenztalmoor als Naturschutzgebiete.
Sole und Torf werden seit 1822 in Bad Sülze für die Gesundheit nutzbar gemacht. Heute bietet eine Reha-Klinik Patienten und ambulanten Kurgästen moderne Kurmedizin. Der Kurpark schenkt Erholung inmitten seines alten Baumbestandes.
Höhepunkt des Jahres ist das Dahlienfest am zweiten Wochenende im September.
Internet: www.stadtbadsuelze.de
Stadt Marlow
In hügeliger Landschaft am westlichen Ufer der Recknitz liegt die kleine Stadt Marlow. Sie wurde 1179 erstmals in Schriftstücken erwähnt. Heute gehören 26 benachbarte ehemalige Gemeinden zum Stadtgebiet der "Grünen Stadt Marlow".
Die wald- und wiesenreiche Umgebung hat neben Ruhe und Entspannung viel Interessantes zu bieten. Bei Wanderungen, Rad- und Reitausflügen sowie Kanutouren auf der Recknitz begegnen Ihnen seltene Tiere, wie der Pommernadler, slawische Burgwälle, Hügel- und Megalitgräber, mittelalterliche Dorfkirchen, alte Gutsanlagen mit ihren Herrenhäusern und Parks. Eine ländliche Gastronomie hält Spezialitäten aus der Region für Sie bereit.
Das älteste Bauwerk im Ortsteil Marlow ist die aus Backsteinen errichtete frühgotische Kirche. Das imposante Rathaus entstand 1862 im neogotischen Stil. Das Bild des neu gestalteten Marktplatzes wird in der Mitte durch einen kunstvoll gestalteten Brunnen abgerundet. Vom kürzlich eröffneten Wasserwanderrastplatz können Sie Ihre Kanutouren auf der Recknitz starten und entlag des Flusses angeln.
Der Vogelpark Marlow als größter Vogelpark im Nordosten der Republik mit seinen über 150 Vogelarten, dem Streichelzoo, der Pinguinanlage, den Greifvogelshows und der herrlichen Gartengestaltung ist immer ein Besuch wert und ein Erlebnis für Jung und Alt.
Internet: www.stadt-marlow.de
Franzburg
Im 12. und 13. Jahrhundert gehörte diese Region zum festländischen Teil des Fürstentums Rügen. Sie war öd und fast menschenleer. Und so gestattet der Rügenfürst Wizlaw I. im Jahre 1231 dem Zisterzienserorden ein Kloster zu errichten.
Bei Franzburg liegt das annähernd 600 ha große Landschaftsschutzgebiet "Hellberge". Dieses ist ein besonderes Erholungsgebiet mit seltenen geschützten Tieren und Pflanzen. Der zwischen den Städten Franzburg und Richtenberg ehemals vorhandene See wird im Rahmen des Ausbaus der Bundesautobahn A 20 wiederhergestellt.
Die Stadt Franzburg, mit gegenwärtig ca. 1.900 Einwohnern, hat eine lange Tradition als Verwaltungs- und Schulstandort. Hier steht eines der vier Gymnasien des Landkreises. Mit Mitteln der Denkmalpflege konnten wichtige Baudenkmale rekonstruiert werden, wie z. B. das am Markt gelegene alte Rathaus und die ehemalige Schlosskirche. Sie beherbergt ständige Ausstellungen und erinnert an die bewegte Vergangenheit pommerscher Geschichte.
Internet: www.amt-franzburg-richtenberg.de
Stadt Richtenberg
Das Städtchen Richtenberg liegt in der vorpommerschen Ebene und ist eingebettet zwischen den Niederungen der Blinden Trebel, dem Richtenberger See und dem Schuenhagener und dem Abtshagener Forst.
Die historische Stadtgestalt ist von der Kirche St. Nikolai auf dem Kirchberg und dem darum gruppierten mittelalterlichen Stadtkern geprägt. Im Rahmen der Stadtsanierung hat Richtenberg in den letzten Jahren sehr an Ansehen gewonnen. Die Wirtschaft wir hauptsächlich durch Dienstleistungs- und kleine Handwerksbetriebe geprägt.
Internet: www.richtenberg.de
Gemeinde Ahrenshagen-Daskow
Besonders lohnenswert für Touristen ist ein Besuch des Ortes Pantlitz. In den Jahren 1867 bis 1869 wurde eine baufällige Fachwerkkirche durch den neugotischen Backsteinbau nach den Plänen des Stralsunder Stadtbaumeisters Ernst von Hasselberg ersetzt.
Bereits im 13. Jahrhundert war Ahrenshagen ein bedeutender Marktflecken. In dieser Zeit entstand die Kirche. Das heutige Kirchenschiff wurde im 14. Jahrhundert angebaut, der Turm im 15. Jahrhundert. Er hat ein gewaltiges Untergeschoss aus Feldstein und ist früher wesentlich höher gewesen. Die Kirche verfügt über bedeutende Ausmalungen im Chorgewölbe aus dem 14. Jahrhundert. Im nahen Todenhäger Wald kann ein großer eiszeitlicher Findling besichtigt werden.
In dem kleinen Ort Tribohm, mit dem reizvollen Tribohmer Bach und dem Mühlenteich, findet der Besucher eine Feldsteinkirche aus dem frühen 13. Jahrhundert mit Holzturm. Die Kirche in Tribohm ist eine der ältesten Bauwerke in unserer Region. Die altertümlich wirkende Feldsteinkirche wurde - so heißt es in der Chronik - zwischen 1210 und 1215 errichtet. Der Holzturm ist im unteren Teil quadratisch und verjüngt sich bis zur Dachtraufe. Das Dach besitzt den Grundriss eines regelmäßigen Achtecks. Zur Einrichtung zählen u. a. ein barocker Altar mit geschnitzten Figuren von 1745, eine hölzerne Kanzel sowie ein Patronatsgestühl. Sehenswert ist auch die 1845 gebaute Buchholz-Orgel. Der hölzerne Kirchturm stammt aus dem Jahr 1419 und wurde im Jahr 2003 grundlegend restauriert. In diesem Ort finden sie weiterhin einen Landschaftskundlichen Lehrpfad im Kirchenwald.
Internet: www.ribnitz-damgarten.de
Gemeinden Schlemmin und Semlow
Eine uralte Lindenallee verbindet die Orte Schlemmin und Semlow und damit auch die in den Orten befindlichen Schlösser. Zu den Schlössern gehören wunderschöne Park- und Teichanlagen. Der Semlower Park bietet zudem noch eine Sammlung urgeschichtlicher Trogmühlen und ein Großsteingrab.
Der Bau der Schlemminer Kirche begann im 13. Jahrhundert, zunächst mit Backstein. Erst im 15. Jahrhundert wurde mit Feldsteinen weitergebaut. Ihre komplette Innenausstattung - Kanzel, Altar, Gestühl und Holzkastendecke - stammt von 1878. Schlemmin war Stammsitz der Familie von Thun. Heute werden vom benachbarten Schlosshotel kirchliche Trauungen in der Schlemminer Kirche angeboten.
Mit dem Bau der romanischen Feldsteinkirche in Semlow wurde Ende des 12. Jahrhunderts begonnen, vollendet wurde der Bau um 1220. Das rechteckige Schiff hat eine Bretterdecke, der quadratische Chor ein kuppliges Kreuzgratgewölbe. Die Sakristei an der Südseite besitzt ein kuppelförmiges Gewölbe. Der quadratische Westturm wurde in der Erbauungszeit begonnen und im 18. Jahrhundert mit einer geschweiften Haube versehen. Das Kirchenschiff ist im Inneren durch die vollständige spätnazarenische Ausmalung von C. J. Milde (um 1860) geprägt. Sehenswert sind ein spätgotisches Kruzifix, eine hölzerne Taufe von 1576 mit aufgemalten biblischen Szenen und Wappen, ein zweigeschossiger Altaraufsatz mit Kreuzigungsgruppe sowie aufwendige Wandgräber. Im Turm befinden sich drei Glocken (von 1611, 1447 und vom Ende des 14. Jahrhunderts) sowie ein voll funktionierendes Uhrwerk von 1856. Die Grüneberg-Orgel wurde 1913 erbaut und 1999 wiederhergestellt. Der Stralsunder Bildhauer Elias Keßler fertigte 1723 den barocken Altar. 1996 wurde mit der Sanierung des Bauwerkes begonnen, so dass die Besucher mehr und mehr einen wunderschönen Bau besichtigen können.
Internet: www.schloss-schlemmin.de
Internet: www.ribnitz-damgarten.de
Gemeinde Trinwillershagen
Der Reitverein in Trinwillershagen bietet Sportmöglichkeiten. In der Gaststätte "Zu den Linden" in Trinwillershagen sind nicht nur kulinarische Genüsse, sondern auch eine Kegelbahn für die aktive Erholung zu finden.
Zahlreiche Tanzveranstaltungen in dem großen Saal dieser Gaststätte, aber auch die vielen traditionell durchgeführten Dorffeste in allen genannten Orten prägen das dörfliche Leben und laden Einwohner und Gäste zu Sport, Spiel und Tanz ein.
Internet: www.amt-barth.de
