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Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft
Der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft erstreckt sich von der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst über die Insel Hiddensee bis nach Westrügen. Er beinhaltet eine fast unberührte, natürliche Landschaft zwischen Ostsee und Boddenkette mit einer einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt. Das Landschaftsbild ist Ergebnis einer natürlichen Küstenentwicklung und menschlicher Tätigkeit. Unterstützt vom Wind haben die Abtragungs- und Anlandungsprozesse des Meeres Steilküsten, Nehrungen, Strandseen, Dünen und Windwatts geschaffen. Der Mensch hat Wälder gerodet, Äcker und Wiesen angelegt und mit seinem Weidevieh die Boddenufer geformt. Im Verlauf von Jahrhunderten sind ausgedehnte Wälder auf dem Darß und Zingst entstanden. Menschliche Bewirtschaftung schuf Heiden auf Hiddensee und Salzwiesen an den Boddenufern.
Der Nationalpark hat eine Landfläche von 118 km² und eine Wasserfläche von 687 km² und ist damit der größte an Deutschlands Ostseeküste. Amphibische Lebensräume charakterisieren diese Landschaft auf besondere Weise.
