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Heinz Teufel

portrait_Heinz Teufel_72dpi.jpg*1949
Diplomdesigner Freie Kunst, Fotograf , Kurator 1. Fotofestival Zingst

Ausbildung
1970-1975 Bildhauerei, Grafik, Malerei an der FHS für Gestaltung in Kiel Berufserfahrung
1976 landart Projekte: Synthese Natur-Kultur
1995 Rotaryclub Eckernförde
1997 Miterfinder und Namensgeber des Edeldruckverfahrens diavographie
1999 Mitbegründer des LEICA-Forums in Schleswig
1999 Gründung „Schule des Sehens"
2000 Konzept, Gestaltung und Realisation des EXPO-Projekts der Uni-Kiel im FTZ Büsum
2000 Entwicklung der „gestischen Fotografie"
2006 Referent der Leica-Akademie
2007 Meisterkurse Leica-Akademie

Veröffentlichungen:
seit 1978 Veröffentlichungen in GEO Deutschland, GEO France, Sports international, GEO Saison, GEO Spezial, Kosmos, Focus, Yacht, Mercedes Magazin, MERIAN, ZEIT Magazin, AIRONE Italien, TERRE SAUVAGE Frankreich, OMNI New York, TIME LIFE,
GEO Japan, mGEO Spanien u.a.m. Portfolios in NIKON NEWS, Photographie großformatige Photokalender, 20 Fotobücher

Ausstellungen u.a.
1990 Uppsala, Verlagshaus Gruner & Jahr GEO Deutschland
1994 GEO France in Perpignan – Einzelausstellung
1998 Schleswig-Holsteinischen Landesvertretung in Bonn
2000 Städtisches Museum Schleswig
2001 Warleberger Hof, Kiel
2003 Diverse Ausstellungen, Zusammenarbeit mit LEICA, und HASSELBLAD Fernsehsendungen in N3 über Gestaltung, Fotografie
2005 NDR, Staatskanzlei Schleswig-Holstein, div. andere
2006 Ausstellung im Nissenhaus
2007 Ausstellung im Max Plank Institut für Plasmaphysiken
        Ausstellung im Stadtmuseum Schleswig

Statement

Jedes Thema erscheint ein gutes Thema zu sein, wenn es denn Erfolg verspricht. So nutzen die meisten diesen Ansatz strategisch zur Vorteilnahme und bei leibe nicht, um auf die offensichtliche Umweltzerstörung durch uns Menschen heilend zu reagieren.
Natur ist durch die Evolution des Universums entstanden, der Mensch aus ihr hervor gegangen.
Zerstört nach Jahrmilliarden der Entwicklung, Natur sich selbst durch ein Alphatier, das sich selbstverliebt als Mensch bezeichnet und sich außerhalb der Natur wähnt, das eigenmächtig naturgegebene Strukturen und Strategien totalitär und grenzenlos zum ausschließlich eigenen Vorteil nutzt? Des Menschen zügelloser Wille zur Macht, zur uneingeschränkten Fortpflanzung und zur maßlosen Befriedigung seiner Habsucht wirkt katastrophal zerstörend auf die Natur. Erkennen wir, dass die Verhaltensmuster, durch die wir so zerstörend wirken, zwar natürliche Muster und Strategin der Evolution sind, dass die Natur aber, auf dynamisches Gleichgewicht ausgerichtet, alle hierarchisch dominanten Ansätze durch Regelkreise ganzheitlich anpasst. Im Unterschied dazu vernichtet menschliches Verhalten, geprägt von Grenzenlosigkeit, diese dynamisch komplexe Einheit des Lebens. Aber nicht die Natur wird verschwinden, der Mensch wird sich selbst zerstören und die Höhe der Evolution nivellieren.
Erklärungsversuch.
Das Leben wandelte sich und wuchs in Reaktion auf seine Umwelt von der Zelle bis zum bewusst denkenden Menschen. Alle Schritte zum Leben, vom Sternenstaub bis zur Idee, bilden sich analog in uns ab, werden körperlich gelebt und geistig reflektiert. Durch die Evolution unseres Gehirns sind alle Wandlungen der lebenden Natur analog in diesem geborgen. Diese reichen von primitiven Verhaltensmustern über humane Strukturen bis zur kreativen Ideenfindung. Energie und Materie haben denken gelernt, ihre Bewusstwerdung bezeichne ich als neue Qualität der Schöpfung, die durch den Menschen vollzogen wird.

Der Mensch erlebte in seinen Anfängen durch Bewusstwerdung eine Distanz zur Natur und zum eigenen Körper. Er trennte Körper und Geist, Kultur und Natur. Der Mensch verließ in Folge seiner Erkenntnisse die Regelkreise der Natur und passte einseitig die Natur an seine Bedürfnisse an.
Die Realität mit unseren Vorstellungen von Wirklichkeit verwechselnd, zerstören wir seither diese Welt, selbstverliebt, selbstherrlich dominant.
Des Menschen Rechtfertigung für sein Verhalten, im Auftrag Gottes zu handeln, ist naiv. Es gibt keine Schöpfung im Sinne der Bibel, durch diese idealistischen Annahmen entbindet der Mensch sich selbst von der Natur und von seiner Selbstverantwortung, als Teil der Schöpfung handeln zu müssen. Der Mensch ist selbstverständlich ein Glied im ganzheitlich kausal sich entwickelnden Universum, der Natur, des Lebens. Über die Zeiten ist durch die Naturwissenschaften ein Wissenszuwachs erfolgt, den wir nutzen könnten. Zu wenig ausgeprägt ist im Allgemeinen die Fähigkeit zur Einsicht in diese Ganzheit der Schöpfung und des Lebens und. Unsere Doppelmoral, entgegen besseren Wissens zum eigenen Vorteil zu handeln, taugt nichts.
Der Zustand unserer Welt verlangt ein Umdenken und veränderte
Handlungsstrategien: Wir müssen eine Doppelstrategie entwickeln.
Idealisieren wir Bescheidenheit, passen wir unsere materielle Habenstruktur an die gegebenen Möglichkeiten an, gestalten wir unsere Umwelt als synergetische Einheit von Natur und Kultur und entwickeln wir geistige Welten.
Mensch sein bedeutet für mich, eine neue Qualität der Schöpfung selbstverantwortlich zu realisieren, die Einheit von Körper und Geist zu leben, die Einheit von Natur und Kultur zu gestalten, unsere relative Freiheit nutzend, bewusst zu sein und verantwortlich für sich selbst und das Ganze zu handeln. Passen wir uns durch ganzheitlich ökologisch zu entwickelnde Strategien an und schreiben wir die Geschichte der Evolution mit geistigen Mitteln gestaltend fort.
Von wesentlicher Bedeutung ist für mich die Notwendigkeit einer geistigen Erneuerung des Menschen und unserer Kultur durch die Kunst. Nutzen wir vielschichtig die Möglichkeiten uns auszudrücken und einzubringen. Gestalten wir als Künstler interdisziplinär orientiert Umwelt. Machen wir uns mit fotografischen Mitteln ein Bild von der Welt, anstatt diese real besitzen zu wollen. Nutzen wir unsere Möglichkeiten, durch Visualisierung und Inszenierung eigener Vorstellungen und Erkenntnisse, durch Ausdruck persönlicher Gefühle, uns mitzuteilen und einzubringen. Die Sprache der Kunst, der Fotografie wird erst durch Gestaltung informativ, kommunikativ, ermöglicht den Dialog.



http://www.fototv.de/heinz_teufel_im_portrait

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04. Feb 2012

Tina Tandler präsentiert: Thomas „Piano Schulze“ »Blues, Ragtime & Boogie–Woogie«
Samstag, den 04. Februar,
20.00 Uhr - Kurhaus Zingst
Anschauen

07. Feb 2012

Vortrag: »Im Revier des Seeadlers« von Mario Müller
Dienstag, den 07. Februar,
20.00 Uhr - Kurhaus
Anschauen

08. Feb 2012

Kinderprogramm: »Lachen und staunen mit Zauber-Pit«
Mittwoch, den 08. Februar
10.00 Uhr - Max Hünten Haus
Anschauen


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