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Geschichte
Der Vorläufer des Kurhauses als Strandrestauration wurde in den Jahren ab 1907 als offenes Zeltrestaurant geführt. Später waren es Wände und Holzdielen, die im Herbst wieder abgebaut wurden. 1946 wurde das erste Kurhaus gebaut und die Sehnsüchte der Zingster Bürger in den Grundstein eingemauert "Zingst möge wieder Seebad werden!". Kriegsvertriebene aus Ostgebieten und Umsiedler aus den Sudeten, die den am Boden liegenden Fremdenverkehr wieder aufbauen wollten, waren die Bauarbeiter. Bekannt durch die Finanzierung wurde Malermeister Wassmann aus Zingst. Am 18. Juli 1948 erfolgte die Einweihung des Kurhauses zum kulturellen Zentrum des Ortes. Eine Vielzahl von Kapellen spielte hier wie „Scharb" aus Barth oder die Kurkapelle Neuendorf auch zu den beliebten Maskenbällen. Der Kulturbund sorgte mit den örtlichen Künstlern für vielfältige Aktivitäten. Betrieben wurde das Kurhaus zunächst unter Schirmherrschaft der Gemeinde, die die Gastwirte mit der Führung beauftragte.
Ab 1949/50 musste auf Grund von gesetzlichen Grundlagen die Gemeinde Zingst ihr Haus an die neugebildete Handelsorganisation (HO - Zentrale Stralsund ) zur Bewirtschaftung übergeben. Die Einrichtung der Nachtbar 1972 im Kurhaus galt im ländlichen Raum als etwas ganz besonderes. Nach einem langen Rechtsstreit erhielten die Zingster nach der Wende „ihr" Kurhaus wieder zurück. Am 1.August 1999 wurde der Grundstein für das neue Haus gelegt. Das Kurhaus "Haus des Gastes" wurde am 22. April 2000 mit der Schlüsselübergabe eröffnet.
Für die Zingster und ihre Gäste ist es nun wieder der Mittelpunkt des kulturellen Lebens!
